Die neuen Triebwagen der BR 648 des Harz-Weser-Netzes haben auch die Verbindung nach Thüringen übernommen. Alle Züge verkehren jetzt im Stundentakt zwischen Göttingen und Nordhausen.
S T R A ß E N K R E U Z U N G I N N O R D H A U S E N
Die Tage des Bahnüberganges in Nordhausen Freiherr-vom-Stein-Straße sind gezählt. Hier kreuzt die vielbefahrene Straße nciht nur die KBS 357 nach Northeim, sondern auch noch einen Gleisanschluss und die Meterspur der Harzer Schmalspurbahn. Früher gab es noch eine eine Fußgängerbrücke von der bereits 1982 diese Aufnahme des Dampfzuges entstanden ist. Der Bahnübergang wird durch eine Unterfahrung ersetzt. Mit den Bauarbeiten soll im März 2008 begonnen werden. An den erheblichen Baukosten muss sich auch die HSB beteiligen, bekommt aber dafür einen hohen Anteil an Förderung durch den Freistaat Thüringen.
Hier an der Mühlentorkreuzung sollte einmal ein neuer Haltepunkt entstehen, da die Altstadt und Einkaufsstraßen gleich auf der anderen Straßenseite beginnen. Vom Bahnhof sind es ca 15 Minuten Fußweg bis in die Innenstadt. Leider ist das Projekt auch im Oktober 2004 noch nicht weiter vorangekommen.
Am 3.7.04 brachte 41096 den Sonderzug der Lübecker Eisenbahnfreunde bis nach Herzberg. Etwas verloren in der immer noch großen Gleisfläche rangiert die Maschine.
In Scharzfeld zweigt die eingleisige Strecke nach Bad Lauterberg ab, die früher bis St. Andreasberg führte. Ab Fahrplanwechsel am 12.12.04 wurde der Personenverkehr auf der Strecke eingestellt, die jedoch als Anschlussbahn weiterhin betriebsbereit bleibt.
Von Scharzfeld steigt die Strecke bis zum Bahnübergang in Osterhagen stark an, was zu Dampflokzeiten natürlich ein besonderer Anziehungspunkt für Eisenbahnfreunde war. Am 3.7.04 kamen die Lübecker Eisenbahnfreunde mit ihrem historischen Doppelstockzug zu Besuch in den Südharz.